Sicherheit für Alpwirtschaft
Welche Verbesserungen im Sinne der heimischen Alpbäuerinnen und -bauern erreicht werden konnten und was es gleichzeitig für die Zukunft braucht, erläuterte LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger Ende der vergangenen Woche bei der Hauptversammlung der Almwirtschaft Österreich in Wien.
So konnten die Auftriebszahlen beim Alpvieh dank verschiedenster Maßnahmen wieder stabilisiert werden. Gleichzeitig fordert Moosbrugger auch in Richtung EU-Kommission und Regierung, den Alpauftrieb und die Behirtung weiter zu stärken. Das ist notwendig, da die Alppflanzen klimawandelbedingt meist üppiger wachsen und mehr Tiere und ein noch gezielteres Weidemanagement benötigt werden, um die Alpflächen für die Zukunft offenhalten zu können. „Nach vielen Jahren der allmählichen Abnahme konnten die Auftriebszahlen zuletzt wieder stabilisiert werden. Diese Entwicklung gilt es fortzusetzen bzw. weiter zu verbessern, da die Zahl der auftreibenden Betriebe selbst abgenommen hat“, betonte Moosbrugger mit kritischem Blick insbesondere auf die „mehr als verbesserungswürdigen Finanzpläne der EU-Kommission“.
So konnten die Auftriebszahlen beim Alpvieh dank verschiedenster Maßnahmen wieder stabilisiert werden. Gleichzeitig fordert Moosbrugger auch in Richtung EU-Kommission und Regierung, den Alpauftrieb und die Behirtung weiter zu stärken. Das ist notwendig, da die Alppflanzen klimawandelbedingt meist üppiger wachsen und mehr Tiere und ein noch gezielteres Weidemanagement benötigt werden, um die Alpflächen für die Zukunft offenhalten zu können. „Nach vielen Jahren der allmählichen Abnahme konnten die Auftriebszahlen zuletzt wieder stabilisiert werden. Diese Entwicklung gilt es fortzusetzen bzw. weiter zu verbessern, da die Zahl der auftreibenden Betriebe selbst abgenommen hat“, betonte Moosbrugger mit kritischem Blick insbesondere auf die „mehr als verbesserungswürdigen Finanzpläne der EU-Kommission“.
Fördermodell, Futterflächenermittlung und Meldesystem verbessert
„Diese weitgehende Stabilisierung von Auftriebszahlen und Fläche ist auf eine stärkere Gewichtung der tierbezogenen Zahlungen zu Beginn der aktuellen Förderperiode und das Impulsprogramm für die Landwirtschaft mit erhöhten Ausgleichszahlungen zurückzuführen. Auch ist es uns in gemeinsamen Anstrengungen gelungen, die höchst komplizierten Einzeltier-Meldeverfahren bei Schafen und Ziegen zu vereinfachen und nach jahrelangen Diskussionen außerdem für mehr Stabilität und Rechtssicherheit bei der Alpfutterflächenermittlung zu sorgen“, unterstrich der LKÖ-Präsident.
„Klar ist gleichzeitig, dass der Klimawandel meist zu einem verstärkten Pflanzen- und Futterwachstum auf den Alpen samt Verlängerung der Vegetationsperiode führt, jedoch nur, wenn es ausreichend Niederschläge gibt. Gleichzeitig ist nämlich auch Wassermangel ein stark zunehmendes Problem auf Alpen“, erklärte Moosbrugger. „Damit bei einem üppigeren Wachstum nicht nur die besonders schmackhaften Gräser, sondern die gesamten Flächen abgefressen und vor der Verbuschung bewahrt werden, braucht es mehr Tiere, idealerweise in Kombination mit einer Koppelwirtschaft, bei der eine Fläche nach der anderen gezielt abgeweidet wird. Ansonsten bleiben einzelne, oftmals konkurrenzstarke Pflanzenarten über, die dann mit enormem Zeit- und Arbeitsaufwand mühselig entfernt werden müssen.“
„Klar ist gleichzeitig, dass der Klimawandel meist zu einem verstärkten Pflanzen- und Futterwachstum auf den Alpen samt Verlängerung der Vegetationsperiode führt, jedoch nur, wenn es ausreichend Niederschläge gibt. Gleichzeitig ist nämlich auch Wassermangel ein stark zunehmendes Problem auf Alpen“, erklärte Moosbrugger. „Damit bei einem üppigeren Wachstum nicht nur die besonders schmackhaften Gräser, sondern die gesamten Flächen abgefressen und vor der Verbuschung bewahrt werden, braucht es mehr Tiere, idealerweise in Kombination mit einer Koppelwirtschaft, bei der eine Fläche nach der anderen gezielt abgeweidet wird. Ansonsten bleiben einzelne, oftmals konkurrenzstarke Pflanzenarten über, die dann mit enormem Zeit- und Arbeitsaufwand mühselig entfernt werden müssen.“
Gemeinsam für ein gutes und sicheres Miteinander
Moosbrugger zeigte sich zudem froh, dass es in den letzten Jahren mit verschiedensten Maßnahmen gelungen ist, die Bewusstseinsbildung für ein gutes Miteinander auf den Alpen und somit die Sicherheit zu stärken – auch mittels Verhaltensregeln und Warntafeln. „Mit Aufstellung dieser Hinweistafeln und durch die Änderung der Tierhalterhaftung konnte auch die Situation für die Alpbäuerinnen und -bauern soweit verbessert werden, dass diese weiterhin bereit sind, die Alpen zu bewirtschaften – eine unverzichtbare Basis für den Sommertourismus vieler Regionen“, betonte Moosbrugger, der auch an diverse Tourismusorganisationen, alpine Vereine und andere Nutzergruppen appellierte, sich aktiv an Information, Bewusstseinsbildung und Prävention zu beteiligen, besonders auch beim Mitführen von Hunden in den Alpen.